Die Einstein Stiftung Berlin unterstützt ein neues Forschungsprojekt, das die Zuverlässigkeit des adiabatischen Quantencomputings verbessern soll. Unter der Leitung von Prof. Christiane Koch (Freie Universität Berlin) in Kooperation mit Adi Pick und Prof. Raam Uzdin (Hebrew University of Jerusalem) entwickelt das Vorhaben „Error Suppression, Correction, and Mitigation in Adiabatic Quantum Computation“ Strategien zur Fehlerkorrektur und -vermeidung für analoge Quantenverfahren.
Adiabatisches Quantencomputing unterscheidet sich vom digitalen Ansatz: Statt diskreter Rechenschritte verändert sich das Quantensystem kontinuierlich, um komplexe Probleme – etwa in Physik, Finanzen oder Logistik – zu lösen. Damit dieses Verfahren einen echten Quantenvorteil erreicht, müssen Fehler im System erkannt und korrigiert werden. Bisher konzentrierte sich die Forschung auf digitale Quantencomputer; das neue Projekt schließt eine wichtige Lücke für analoge Methoden.
Mit dieser Förderung stärkt Berlin seine Position als führender Standort für Quantentechnologien und interdisziplinäre Spitzenforschung.
Weitere Informationen finden Sie auf der https://www.einsteinfoundation.de.